Bald ist es wieder so weit, die Wahlen an der Uni stehen vor der Tür.

Auch in diesem Jahr kandidieren wir, die Unabhängigen an der Uni Köln, wieder für das Studierendenparlament, den Senat, den Gleichstellungsbeirat, die Engere Fakultät der WiSo und die Fakultätsvertretung der WiSo.

Unsere Ziele könnt ihr in unseren Selbstdarstellungen in der Wahlzeitung, oder direkt hier nachlesen. Außerdem findet ihr hier die UNABS-Mittleiung, mit ausführlichen Texten und allen Kandidatinnen und Kandidaten.

UNABS-Mitteilungen 2011

Studierendenparlament

Senat

Gleichstellungsbeirat

Engere Fakultät WiSo

Fakultätsvertretung WiSo

Falls ihr noch mehr wissen möchstet, findet ihr ausführliche Informationen in unserer Unabs-Mitteilung, die jedes Jahr in der Wahlwoche erscheint, oder ihr sprecht uns einfach an!

Am 18. August haben wir mit der Veröffentlichung unserer Pressemitteilung “Ein Ladendieb schafft Arbeitsplätze” auch Anfragen an die AStA tragenden Gruppen geschickt, wie sie zu den vom 1. AStA-Vorsitzenden Jonas Thiele getätigten Aussagen stehen. Dies ist jetzt zwei Monate her, bisher haben wir noch keine Antworten erhalten.

Wie soll man dieses Schweigen interpretieren? Offensichtlich scheint es in den Hochschulgruppen von Campus:Grün, Linke.SDS und Jusos Rückendeckung für die Aussagen von Jonas Thiele zu geben, öffentlich damit auseinandersetzen möchte man sich aber nicht.

Hiermit möchten wir die betroffenen Hochschulgruppen noch einmal dazu auffordern unsere Anfrage vom 18.08.2011 zu beantworten damit sich das Studierendenparlament auf den bevorstehenden Sitzungen am 19. und 26.10. mit diesem Thema auseinandersetzen kann.

hier findet ihr die Anfrage an Campus:Grün

 

‘Ein Ladendieb schafft Arbeitsplätze’

Der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität zu Köln, Jonas Thiele (campus:grün), fällt momentan durch skandalöse Äußerungen zum Thema Ladendiebstahl auf.

In einer Diskussion über den E-Mail-Verteiler des Landes-ASten-Treffen (LAT-NRW) ging es darum, ob es prinzipiell möglich sei, Sozialstunden bei einem AStA abzuleisten. Jonas Thiele, 1. AStA-Vorsitzender der Uni Köln, erklärte in diesem Zusammenhang, dass dies zwar bis jetzt in Köln noch nicht praktiziert werde, aber durchaus eine Möglichkeit sei,  das “repressive System” des deutschen Rechtsstaats bei bestimmten Straftaten zu umgehen, indem man zu Sozialstunden Verurteilte Personen eine angenehme Tätigkeit im AStA biete.

Dabei denkt Thiele auch an Leute die wegen Ladendiebstahls verurteilt wurden: “Ein Ladendieb schafft jede Menge Arbeitsplätze, Wachstum und ermöglicht [...] vielen anderen Menschen erst an der Gesellschaft teil zu haben.” Weiter heißt es: „Ladendiebstahl stellt im Gegensatz zu beispielsweise unserem Steuersystem […] eine Umverteilung von oben nach unten“ dar.

Dazu der ehemaliger Senator Sebastian Wellmann von den Unabhängigen: “Es ist wirklich skandalös, was der Repräsentant von über 40.000 Studierenden für einen Unsinn von sich gibt. Mit dieser Aussage fordert er geradezu zum Rechtsbruch auf, um angeblich der Gesellschaft zu helfen.”

Die Unabhängigen haben deshalb eine Anfrage an die AStA-tragenden Gruppen (Juso HSG, campus:grün, dieLinke.SDS) gestellt, in wieweit sie den Aufruf zur Kriminalität des AStA-Vorsitzenden mittragen. „Wir Unabhängigen erwarten eine klare Distanzierung des AStAs von ihrem 1. Vorsitzenden Jonas Thiele, der sich mit diesen unhaltbaren Äußerungen als Repräsentant der Kölner Studentenschaft völlig disqualifiziert hat, “ so Sebastian Wellmann wörtlich.

Verlängerung der Buslinie 142 zum Fahrplanwechsel Dezember 2011 beschlossen

Lange hat es gedauert, bis die von DEN UNABHÄNGIGEN schon seit langem geforderte Buslinie über die Universitätsstraße im Dezember 2009 Wirklichkeit wurde. Ein für uns wesentlicher Punkt war und ist die bessere Anbindung der verschiedenen Standorte der Universität (Humanwissenschaftliche Fakultät, Hauptgebäude, Philosophikum, Chemische und Physikalische Institute und Gebäude Pohligstraße) untereinander.

Im Dezember 2009 wurde die Linienführung der Buslinie 142 ab der Weinsbergstraße/Inneren Kanalstraße in den Kölner Süden entlang der Inneren Kanalstraße und deren Verlängerung Universitätsstraße geändert. Damals erst einmal lediglich bis zur Haltestelle „Weißhausstraße“. Damit fehlte aus unserer Sicht noch die von uns geforderte Anbindung an das Gebäude in der Pohligstraße.

Mit dem Beschluss des Verkehrsausschusses der Stadt Köln vom 28. Juni 2011, die Buslinie 142 zum Fahrplanwechsel Dezember 2011 bis zum Chlodwigplatz zu verlängern, wird auch dieser Punkt erfüllt. Gleichzeitig verbessert sich auch die Anbindung der Universität an die Fachhochschule und die Kölner Südstadt. Im Einzelnen sind das die folgenden Haltestellen nach der derzeitigen Endhaltestelle „Weißhausstraße“: „Südbahnhof“ – „Eifelwall“ – „Justizzentrum“ – „Pohligstraße“ – „Am Vorgebirgstor“ – „Volksgarten“ –„ Zugweg“ – „Alteburger Wall“ – „Chlodwigplatz“ (Endhaltestelle). Zum „Südbahnhof“ wird eine Stichfahrt durchgeführt, dass heißt der Bus fährt erst die Luxemburger Straße stadteinwärts zum „Südbahnhof“ und dann ein kurzes Stück die Luxemburger Straße zurück stadtauswärts zum „Justizzentrum“. Die Haltestellen „Am Vorgebirgstor“, „Volksgarten“ und „Zugweg“ werden zunächst provisorisch eingerichtet. Der barrierefreie Ausbau aller Bushaltestellen der Linie 142 südlich der Aachener Straße soll dann zeitnah umgesetzt werden. Die 20-Minuten-Grundtaktung wird beibehalten. Zeitgleich mit der Umsetzung der Verlängerung der Buslinie 142 wird die Linie 138 auf den Abschnitt „Südfriedhof“ – „Güterverkehrszentrum“ reduziert werden. Da der Abschnitt „Südbahnhof“ – „Am Vorgebirgstor“ der Linie 138 mit besserer Taktung von der Linie 142 übernommen wird, stellt dies keine Verschlechterung dar.

Mit dem Beschluss wurde die Verwaltung darüber hinaus damit beauftragt eine Verlängerung der Linie 142 im Norden und eine mögliche Verknüpfung zu bestehenden Stadtbahnlinien (z.B. am Ebertplatz) zu prüfen.

Heute bei der 11. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes wurde unter anderem unser Antrag zur Anonymisierung der Prüfungsleistungen einstimmig angenommen.

Anonymisierung von Prüfungsleistungen

Dies ist ein weiteres Beispiel wie sich die Unabhängigen für die Verbesserung des Studiums an unserer Universität einsetzen. Politik die wirklich den Studierenden betrifft.