UNABHÄNGIGER Faktencheck

UNABHÄNGIGER Faktencheck

von Klischees und Vorurteilen

Sicherlich wurde euch schon das Eine oder Andere über die Unabs erzählt, ob im Wahlkampf oder einfach mal so in einem Gespräch. Aber wir alle kennen doch die Gerüchteküche – da weiß niemand, ob wirklich was dran ist. Also ist es nun an der Zeit, einige Mythen über die Unabs aufzulösen.

Die UNABHÄNGIGEN sind an vielen verschiedenen Fakultäten vertreten.
Richtig! Zwar gehören zu den Unabs viele WiSo-Studierende, aber auch Studierende der Rechtswissenschaften, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und Studierende der Philosophischen Fakultät.

Die UNABS sind politisch.
Richtig! Nur weil wir „unabhängig“ sind, heißt das noch lange nicht, dass wir unpolitisch sind. Wir setzen uns aus Studierenden unterschiedlicher politischer Auffassungen zusammen. Für uns ist wichtig, dass wir im Sinne der Studierenden handeln. Politisch interessiert zu sein ist wichtig, allerdings zählt für uns in der Hochschule nur, dass wir für die Interessen der Studierenden einstehen, unabhängig von persönlichen Parteipräferenzen. Ein allgemeinpolitisches Mandat lehnen wir ab, da wir uns ausschließlich auf hochschulpolitische Themen konzentrieren.

Die UNABS waren die erste Fraktion mit der Farbe grün.
Richtig! Als sich die Unabs vor über 45 Jahren für „ihre“ Farbe entschieden haben, war grün die einzige noch nicht politisch festgelegte Farbe. Daher war es naheliegend, sich dafür zu entscheiden.

Die UNABS sind das ganze Jahr über aktiv.
Richtig! Nur weil man nicht immer nach außen hin etwas mitbekommt, heißt das nicht, dass wir nicht aktiv sind. Wir sind permanent in vielen universitären Gremien und Kommissionen vertreten, um eure Interessen durchzusetzen. Beispielsweise haben wir Mitglieder im Senat, in der uniweiten QVM-Kommission (Qualitätsverbesserungsmittel – die Ausgleichszahlungen für die weggefallenen Studiengebühren), in der Kommission für Lehre und Studium, in der Kommission für Information und Kommunikation und noch einigen anderen.

Unsere größte Schwäche?
Ganz klar: Das Marketing. Ein unhandlicher und außerhalb der Universität kaum bekannter Name zu einem angestaubten Grün machen es schwer, gegen Hochschulgruppen mit den Namen ihrer Mutterparteien zu konkurrieren, trotzdem halten wir daran fest.

Die UNABS sind gegen Studiengebühren.
Richtig! Wir haben mit dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren kooperiert und zu Zeiten der Studiengebühren den Bildungsstreik Köln organisiert.

Die UNABS kümmern sich nur um Probleme an der WiSo.
Falsch! Bisher hat sich keine Hochschulgruppe so intensiv mit den Problemen im universitätsweiten Lehramtsstudium auseinandergesetzt. Dass die WiSo Fakultät so oft Thema in der Hochschulpolitik ist stört uns auch, schließlich gibt es an den anderen Fakultäten mindestens genauso viel zu tun.

Die UNABS studieren richtig.
Richtig! Neben unserem Engagement in der Interessensvertretung nehmen wir alle unser Studium ernst, und studieren nicht der Hochschulpolitik wegen. Zwar wird manchmal die ein oder andere Prüfungsleistung verschoben, weil wir unsere Ämter ernst nehmen, jedoch zeigt der stetige Wechsel von Generationen innerhalb der UNABS, dass wir auch aktive Studierende sind.

Die UNABS werden von Fachschaften kontrolliert.
Richtig! So gut wie jedes Mitglied bei den Unabhängigen ist auch in einer Fachschaft aktiv, aber in keiner Fachschaft wird überhaupt darüber nachgedacht zu verlangen, sich bei  den UNABS zu engagieren. Wir stehen für Fachschaften und vertreten ihre Interessen so sehr, wie keine andere Hochschulgruppe an der Uni.

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