Bus, Bahn und Bike

Wir mit Bus, Bahn und Bike

mit Stadt und KVB im Dialog

Jeden Morgen das gleiche Spiel, egal ob mit Fahrrad, Auto oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel: Schon der Weg zur Uni ist eine Herausforderung für sich. Bei Wind und Wetter kämpft man sich über baufällige Radwege und sperrige Baustellen mit dem Fahrrad zur Uni, um dann festzustellen, dass alle Fahrradständer belegt sind und man sein Fahrrad nirgendwo festschließen kann. Es bleibt einem nur zu hoffen, dass es am Ende des Tages noch dort steht, wo man es gelassen hat.
Auch die Anreise mit der KVB ist nicht immer spaßig. Busse und Bahnen sind so überfüllt, dass einem das Atmen schwer fällt, wenn der Bus einen nicht sogar wegen Überfüllung an der Haltestelle stehen lässt.
An der Uni angekommen sieht die Welt an manchen Stellen leider auch nicht viel besser aus.
In puncto Barrierefreiheit weist unsere Universität etliche Mängel auf. Möchte man als körperlich eingeschränkter Studierender z.B. Fahrstühle nutzen, benötigt man oftmals eine Begleitperson, die über die Treppen zum Hausmeister gehen kann, um diesen darüber zu informieren, dass man den Fahrstuhl benötigt. Solche Mängel müssen behoben werden. Die UNABHÄNGIGEN fordern daher eine durchgehende Barrierefreiheit an der Universität.
Natürlich gab es in den letzten Jahren schon einige Verbesserungen. Zum Beispiel wurde ein neuer Fahrradweg vom Albertus-Magnus-Platz zur Mensa ausgebaut. Die Buslinie 142 verbindet nun das Hauptgebäude mit der Humanwissenschaftlichen Fakultät und fährt mittlerweile sogar bis zum Ubierring erweitert.
Die UNABHÄNGIGEN haben sich dafür eingesetzt, die Taktung dieser Buslinie zu erhöhen, um die chronische Überfüllung der Busse zu den Stoßzeiten zu reduzieren. Desweiteren sollen die Busse der Linie 142 bis zum Vorlesungsende um 21 Uhr fahren und in der Taktung an die Vorlesungswechsel angeglichen werden. Darüber hinaus fordern wir, dass die Linien 1, 9 und 18 auch unter der Woche nachts durchfahren – so werden auch günstigere Wohnräume auf der rechten Rheinseite und im Süden für Studierende attraktiver.

Für Dich setzen wir uns für sichere Fahrradwege, genügend Fahrradstellplätze, kostenlose Parkplätze, eine barrierefreie Universität und ein gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel ein! Schließlich wollen wir eine Verbesserung der Radwegbeleuchtung auf der Strecke Köln-Hürth umsetzen.

Im vergangenen Jahr konnten die UNABHÄNGIGEN einen Erfolg im Bereich der Mobilität verzeichnen. In Verhandlungen mit der KVB wurde vereinbart, dass alle Studierenden der Universität zu Köln 30 Minuten lang kostenlos mit dem in diesem Jahr neu eingeführten KVB-Rad fahren dürfen. Durch die große Menge an Leihrädern im ganzen Stadtgebiet, stellt dies eine erhebliche Mobilitätssteigerung dar. Weiterhin haben wir uns dafür eingesetzt, dass besonders in Gebieten auf und rund um das Universitätsgelände möglichst viele dieser Räder vom Servicedienstleister der KVB verteilt werden. Besonders komfortabel ist die Nutzung mit der UCCard, die von den UNABHÄNGIGEN gefordert und zu diesem Semester eingeführt wurde. Nach einmaliger Registrierung kann mit dieser ganz einfach durch Anhalten der Karte jedes verfügbare KVB-Rad ausgeliehen werden.

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